Llegamos al Che (Chatur)

Hier fühlen sich alle Pilger wohl und verschnaufen auf den Treppenstufen vor der Herberge von St.Ana

Nach so einem tollen 16km Wandertag mit vielen Eindrücken, sind wir froh mit anderen Pilgern einfach nur die eine Stunde vor Öffnung der Herberge mit Ausruhen und Ausrüstung lüften zu verbringen.

Der Comandante der Herberge (sitzt unter einem Che Guevara Mosaik beim anmelden) stellt sich als liebenswerter Onkel heraus.

Die Herberge hat zwar 2 Räume wie im Wanderführer beschrieben, allerdings sind diese nicht voneinander getrennt, sondern 2-stöckig offen.

Bei einer Vollbelegung mit 14 Personen wäre dies eher ungeeignet für Babys, glücklicherweise sind die anderen Pilger alle sehr freundlich und wir fragen auch entsprechend, ob die mit einigen Nicht-Schnarch-Geräuschen klarkommen.

Wir selber bleiben allerdings nicht so entspannt und entscheiden nach dieser Nacht eher in Pensionen mit Doppelzimmern zu verweilen, da wir uns zu sehr als Störenfriede empfinden.

Last, but not least – Ein Pilgerfreund kommt ca 1h später an als die anderen und zeigt tolle Fotos von einer alternativen Route vom Hafen her kommend. Die irritierenden Plastikpfeile wie auf Seite 58 genannt sind nicht mehr vorhanden, sehr wahrscheinlich hat der Pilgerkollege aber in etwa diese Strecke genommen und so die letzten Meter Betonpisten den Berg herunter vermieden.

Die Fotos sehen klasse aus, wer ungefähr an dieser Stelle ist und ggf. mit genauerer Karte oder GPS ausgerüstet ist, sollte überlegen bei ca. der Mitte des Abstieges einen Außenschlenker über die Bucht und zurück zum Hafen zu nehmen, insbesondere wenn der Zeitplan dies noch zulässt.

Vielleicht entdeckt ja einer diese Route genauer, bzw. eine Alternative wird in einer zukünftigen Version des Wanderführers angeboten.

  • Ort: Pasaia
  • Unterkunft: Eremita de Santa Ana
  • Kosten: Spendenbasis im Mehrbettzimmer

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