Der Weg ist das Ziel – Küstenweg Spanien mit Raimund Joos

Dies ist das Blog-Tagebuch von Anja, Jan und Jonathan die im April 2017 mehr als 200 km des spanischen Jakobs-Küstenwegs von Hondarribia bis nach Santander gewandert sind.

Warum dieser Blog?”

Ich hab eigentlich immer das Gefühl gehabt, meine persönlichen Wandererfahrung auch mit einem größeren Publikum teilen zu wollen, überwiegend in der Intention Mut zum Starten zu geben – ohne damit gleich ein Medieninteresse wie Hape Kerkeling zu generieren.

Nach meinen bisherigen Touren hat sich das immer wie ein zu großer Berg Arbeit nachträglich angefühlt, deswegen diesmal der Trick einen Blog mittels Smartphone direkt auf dem Weg zu füttern und danach noch den Feinschliff in Ruhe zu machen.

Anjas Intention ist zusätzlich noch der Beweis, dass vieles auch mit Kind vereinbar ist, u.a. über 200km in dieser Kombination mit > 5 kg zusätzliches lebendiges Gewicht (Tendenz im Laufe des Weges steigend) zu versorgen.

An einigen Punkten gehe ich etwas in Detail auf die Routen ein und referenziere auf den unten erwähnten Wanderführer, dies in der Intention konstruktive Impulse für die nächste Auflage zu generieren. Diese Info wird in einigen Jahren sicherlich mehr als überholt sein, die Essenz den Weg einfach für sich auch als Familienerfahrung zu nutzen sicherlich aber nicht.

 

“Welcher Wanderführer?”

Bei meinem ersten Camino hat sich der Rother-Wanderführer, den ich sonst IMMER uneingeschränkt verwende, als nicht ganz zielführend für eine Wanderung in dieser Form erwiesen, sehr viel besser und auch amüsanter ist dieser hier:

OUTDOOR Der Weg ist das Ziel. Spanien: Jakobsweg – der Küstenweg

Wir haben die 15. Auflage von Anfang 2017 verwendet.

Der Wanderführer wird auch von nicht deutschen Pilgern verwendet, da es aktuell keinen besseren Begleiter für den nördlichen Weg gibt.

Der Wanderführer ist ein bisschen im Geiste von “per Anhalter ins All” (Anm. Hörspieltitel, s.a. Wikipedia) und zwischen den Zeilen kann man immer mal wieder “KEINE PANIK” in Großbuchstaben lesen.

 

In diesem Sinne, buen Camino!

 

Jan Büren

 

Mit Baby ist alles anders!? – Muss nicht sein.

Wie Jan schon geschrieben hat, ist meine Intention für diesen Blog, die Extra-Tipps darzustellen, die das Pilgern mit Baby erleichtern. Außerdem möchte ich alle ermutigen, etwas zu wagen, was ihnen wichtig ist.

Aber was war eigentlich mein Ansporn, diese Tour mit meinem Mann und unserem fünf Monate alten Sohn zu machen? Jan ist als ich im 8. Monat schwanger war den Weg von Santander nach Santiago gepilgert. Eine Mischung aus Neid, weil ich nicht mit konnte und der Befürchtung, so etwas auch die nächsten Jahre nicht machen zu können, schwangen bei meiner Vorfreude auf unseren Sohn mit.

Doch als Jan zurückkam blitzte ein Funken Licht über. Ein junges Paar aus den USA, die mit Baby gepilgert waren hatten Jan ermutigt, ein solches Abenteuer auch mit Säugling zu wagen.
Viel Überzeugungskraft brauchte es nicht und so starteten wir relativ spontan im Frühling diesen Jahres, obwohl wir ursprünglich den Sommer ins Auge gefasst hatten, inkl. einer vorherigen Vier-Tages-Eifel-Tour als Testlauf.
Aber umso besser, damit konnte ich endlich all den Krabbelgruppen und “Was muss mein Baby schon alles können“- Gesprächen entfliehen.

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Alle Strapazen vergessen! Ein Traum-Panaroma jagt das Nächste

Trotz einiger Schwierigkeiten, wie schlaflose Nächte, wunde Füße, verspannte Schultern und strapazierte Nerven bereue ich den Trip keinen Augenblick. Mir kommt es so vor, als ob ich dadurch endlich wieder zu meinem natürlichen Selbstvertrauen als Mutter zurückgefunden habe.

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Mir geht es gut! Ich werd rumgetragen und gut versorgt.

Und in diesem Sinne möchte ich alle Mütter und natürlich auch Väter ermutigen, Ihren Lebensweg weiter zu gehen. Kinder sind kein Hindernis, sondern eine Bereicherung.

Bleibt flexibel und vergesst niemals den Schnuller!

Packliste für Babypilgern

Das wichtigste zuerst, die Packliste für Jonathan:

  • Babytrage; unbedingt vorher testen, welche beiden Partnern einen guten Tragecomfort bietet (für uns war die Emeibaby passend)
  • Isomatte! Dient als Wickelunterlage und Krabbeldecke in jeder Lage
  • 2 Wollbodys (Baby schw
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    Isomatte im Einsatz

    itzt nicht so stark, wenn man selber Wolle trägt)

  • 2 Strumpfhosen und 1 Paar Stulpen haben sich bewährt
  • 1 Mütze
  • 2 Spucktücher
  • 1 Baby-Schlafsack
  • Sonnencreme
  • Ca 15-20 Windeln (man findet nicht überall passende, nur in großen Supermärkten)
  • Taschentücher, Waschlappen; wir haben  Jonathan in den Waschbecken gewaschen, angenehm rückenschonend für die Eltern ;0)
  • kleine Babyflasche für Trinkwasser, falls es heiß wird

Unsere Etappen und Unterkünfte

Unser Weg im April 2017: Von Hondarribia nach Santander

Etappenübersicht

  1. San Sebastian Flughafen [Bus] -> Irun -> Jaizubia (3,7 km)
  2. Jaizubia – Pasaia (12,2 km) (über den Höhenpass)
  3. Pasaia – San Sebastián (10,9 km)
  4. San Sebastián – Orio (12,9 km)
  5. Pausentag (linkes Knie von Jan schonen)
  6. Orio – Askizu (14 km)
  7. Askizu – Deba (16,3 km) (über die Küstenroute GR 121)
  8. Deba – Markina-Xemein (23,9 km)
  9. Markina-Xemein – Munitibar (11,2 km)
  10. Munitibar – Gernika (13,6 km)
  11. Gernika -> Lezama (20,2 km) [Bus] -> Bilbao
  12. Bilbao-Barakaldo – Pobeña (ca. 17 km)
  13. Pausentag (Wäsche waschen, fantastisches Wetter und Surfer-Strand)
  14. Pobeña – Islares (24,4 km)
  15. Islares – Laredo ( 23,3 km)
  16. Laredo – Güemes (30,4 km)
  17. Pausentag (Jonathan braucht Bewegung, wir beiden hatten genug von gestern)
  18. Güemes – Santander (15,1 km)

Unterkünfte Kontakt/Kostenpunkt

  • Ort: Jaizubia (Hondarribia); Unterkunft: Capitan Tximista (capitantximista.com); Kosten 19 € pro Person im 4er Zimmer
  • Ort: Pasaia; Unterkunft: Eremita de Santa Ana; Kosten: Spendenbasis im Mehrbettzimmer
  • Ort: San Sebastián; Unterkunft: Bretxa Hospedaje; Telf. 646957745; Kosten: 42 € im DZ (Hinweis: Fast identisch mit Jugendherbergspreis! Touri-Info zum Nachfragen liegt vor der Jugendherberge auf dem Jakobsweg!! Beide sehr freundlich, sowohl die Touri-Info als auch der Pensionsbesitzer)
  • Ort: Orio; Unterkunft: Herberge San Martín; Kosten: Auf Nachfrage gibt es eine Notunterkunft, die familientauglich ist. Kosten (für uns)  2 * Einzelunterkünfte plus 50% Aufschlag.
  • Ort: Askizu; Unterkunft: Agote Haundi (privates Landhaus) Tel.: 943140455; Kosten: 30 € im DZ inkl. Frühstück
  • Ort: Deba (Hinweis: Laut Touri-Info NUR eine einzige Pension!!); Unterkunft: Pension Zumardi Telf: 943192368; Kosten: 65 € im DZ inkl. Frühstück
  • Ort: Markina-Xemein; Unterkunft: Intxauspe Landetxea; Kosten: 50 € im DZ – Frühstück extra
  • Ort: 1 km vor Munitibar; Unterkunft: Garro Landetxea Telf: 94616136; Kosten: 55 € im DZ inkl. Frühstück (Kaffee + Kekse) [Wir wollten eigentlich gar keins, da wir zeitig starten wollten – Hat uns dennoch Kaffee vorgekocht und Wäsche waschen auch inkl. (s.a. Details)]
  • Ort: Gernika; Unterkunft: Jugendherberge Done Jakue Bidean; Kosten: 18 € pro Person inkl. Frühstück im 4er Zimmer
  • Ort: Bilbao (Barakaldo); Unterkunft: Novotel; Kosten: 135 € im DZ mit Badewanne und Luxusfrühstücksbuffet ;0)
  • Ort: Pobeña; Apartamentos Mugarri in Pobeña; Kosten: zw 60-90€ pro DZ je nach Saison (Hinweis: Wir hatten eine vollausgestatte Ferienwohnung (Waschmaschine, Küche) mit zwei Wohnräumen und insgesamt 3 Betten für 70,- €)
  • Ort: Islares; Unterkunft: Hostal Restaurante Arenillas Telf: 942860766; Kosten: 50 € im DZ
  • Ort: Laredo; Unterkunft: Herberge Casa de la Trinidad (Monjas Trinitarias); Kosten 10 € pP im DZ (auf Nachfrage, wg. Baby)
  • Ort: Güemes; Unterkunft: Albergue del Abuelo Peuto; Kosten: Spendenbasis (auch 4er Zimmer vorhanden)
  • Ort: Santander; Unterkunft: Pilgerpension Isabel Telf: 668553281; Kosten: 30 € im DZ inkl. eine Dose Ankunftsbier

Der Einfachheit halber habe ich unter jedem Etappeneintrag die Unterkünfte und Kosten nochmal aufgelistet, so dass man nach den Einzelerzählungen und Bildeindrücken eine direkte Info hat.

Wer zusätzlich noch etwas vorab wissen mag, was hier nicht erwähnt ist,

hier unsere E-Mail-Adresse: camino@bueren.space

A Jonathan le gusta viajar con Iberia

Jonathans erster Flug – zur offensichtlich beiderseitigen Freude dieser Azafata von Iberia

Erster Flug erfolgreich und mit Freude bestanden. Noch viel besser gefällt es Jonathan im Inlandsflug von Madrid nach San Sebastian mit einer Propellermaschine. Einmal gestartet, schlafen Babys einfach sanft durch.

Demnach: Gut gelandet inkl. bester Wetteraussichten!

 

 

 

Für mich persönlich ist der energetische Start dieser Wanderung diese kleine dezente, aber sehr liebevoll gestaltete Kapelle in Hondarribia.

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Santa Maria de Gracia in Hondarribia – Im Hintergrund die “stairways to heaven” die symbolischen als auch realen Stufen zu Beginn eines langen Weges ;-). Man beachte: Jonathan lugt etwas aus der Trage hervor

Nach den Treppenstufen und einigen schönen Gemüsegärten sind wir schon mittendrin in toller Natur und in alter Symbolik.

Einen Rundumeindruck einer kleinen Kapelle an einer Wegkreuzung, mit der Jakobs-Ritter-Symbolik führt uns direkt heraus aus dem Alltag und hinein in eine beeindruckende Wandererfahrung.

 

Desayuno en la molina

Die Mühle durchs Glas – Ein Museumseindruck inkl. im Übernachtungspreis

In dieser historischen Mühle haben wir die erste Nacht verbracht. Glücklicherweise etwas separiert im Vierbettzimmer, dass wir alleine für uns hatten.

 

 

 

Jonathan ist sechsmal wach geworden ;-(, mal sehen wie gut das mit uns im Team im weiteren Verlauf nachts klappen wird …

Die blonde Norddeutsche ist ambitioniert den Jakobsweg zu meistern, um danach die musikalische Aufnahmeprüfung für Geige genauso elegant zu wuppen.

Frühstück fand zusammen mit anderen Pilger statt und insgesamt konnten alle mit guter Laune starten …

 

 

 

 

 

  • Ort: Jaizubia (Hondarribia)
  • Unterkunft: Capitan Tximista (capitantximista.com)
  • Kosten: 19 € pro Person im 4er Zimmer

Auf Augenhöhe mit Steinadlern – der Jaizikal-Pass

Und schon gleich die erste Entscheidung, über den Pass laufen mit einem gnadenlosen Anstieg oder an der Bergflanke entlang?

Pass!

Geschafft! 200Hm auf 300m. Jonathan, das Altamira Bison und der überlebenswichtige Schnuller haben die Passhöhe erreicht.
Jmd. hat einen Dolmen, bzw. Steine arrangiert. Ein überraschend besseres Motiv als die historischen Wachtürme. Der Wettereindruck wird auch gut deutlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist etwas bewölkt und neblig, aber die Sicht auf dem Atlantik ist klar.

Der Wind zerrt etwas an den Kräften. Nach etwas Beziehungsreiberei schaffen wir es dennoch Jonathan zu wickeln und zu stillen, dabei tauschen wir recht schnell nasse Klamotten gegen trockene und improvisieren einen Windschutz.

Zwei Videoeindrücke, im ersten ist Jonathan zu hören, im zweiten der Wind.

Es ist auch der einzige Wandertag, an dem ich meine Regenjacke fast den ganzen Tag als Windschutz zusätzlich anhabe.

 

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Entspannteres Stillen und Ausruhen. Ca 600m nach der Radarstation gibt es rechts oberhalb einige schützende Gesteinsformationen

Für die nächste Stillpause suche ich einen besseren Platz zwischen Felsen und werde damit belohnt, Aussicht auf einen dahingleitenden Steinadler zu haben, der seine Route 7m entfernt zieht.

 

 

 

 

 

 

Der Abstieg wird dafür dann auch wieder lieblicher, denn es geht durch ein Wäldchen hinab, hier der Videoeindruck: „Auf Augenhöhe mit Steinadlern – der Jaizikal-Pass“ weiterlesen

Llegamos al Che (Chatur)

Hier fühlen sich alle Pilger wohl und verschnaufen auf den Treppenstufen vor der Herberge von St.Ana

Nach so einem tollen 16km Wandertag mit vielen Eindrücken, sind wir froh mit anderen Pilgern einfach nur die eine Stunde vor Öffnung der Herberge mit Ausruhen und Ausrüstung lüften zu verbringen.

Der Comandante der Herberge (sitzt unter einem Che Guevara Mosaik beim anmelden) stellt sich als liebenswerter Onkel heraus.

Die Herberge hat zwar 2 Räume wie im Wanderführer beschrieben, allerdings sind diese nicht voneinander getrennt, sondern 2-stöckig offen.

Bei einer Vollbelegung mit 14 Personen wäre dies eher ungeeignet für Babys, glücklicherweise sind die anderen Pilger alle sehr freundlich und wir fragen auch entsprechend, ob die mit einigen Nicht-Schnarch-Geräuschen klarkommen.

Wir selber bleiben allerdings nicht so entspannt und entscheiden nach dieser Nacht eher in Pensionen mit Doppelzimmern zu verweilen, da wir uns zu sehr als Störenfriede empfinden.

Last, but not least – Ein Pilgerfreund kommt ca 1h später an als die anderen und zeigt tolle Fotos von einer alternativen Route vom Hafen her kommend. Die irritierenden Plastikpfeile wie auf Seite 58 genannt sind nicht mehr vorhanden, sehr wahrscheinlich hat der Pilgerkollege aber in etwa diese Strecke genommen und so die letzten Meter Betonpisten den Berg herunter vermieden.

Die Fotos sehen klasse aus, wer ungefähr an dieser Stelle ist und ggf. mit genauerer Karte oder GPS ausgerüstet ist, sollte überlegen bei ca. der Mitte des Abstieges einen Außenschlenker über die Bucht und zurück zum Hafen zu nehmen, insbesondere wenn der Zeitplan dies noch zulässt.

Vielleicht entdeckt ja einer diese Route genauer, bzw. eine Alternative wird in einer zukünftigen Version des Wanderführers angeboten.

  • Ort: Pasaia
  • Unterkunft: Eremita de Santa Ana
  • Kosten: Spendenbasis im Mehrbettzimmer

Meeresküstenblick

Hafenausfahrt in schönem Morgenlicht
An alles gedacht? Frau, Kind, Schnuller, Wandermammut und gute Laune. Entonces, arriba!

Am nächsten Morgen geht es trotz der etwas unruhigen Nacht munter los, da wir in einer netten Bäckerei entspannt mit anderen Pilgern frühstücken und die Moral wieder steigt.

 

 

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Dieser Aussichtspunkt ist etwas abseits vom Jakobsweg, aber durch einen Pfad klar erkennbar. Zusätzlich liegt er in der Mitte der Strecke von Pasaia nach San Sebastian
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Der windige Surfstrand von San Sebastian. Erst am Abend entdecken wir den lieblicheren (und besser geeigneten) Concha-Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir kommen gegen Mittag in San Sebastian an und werden mit Strand begrüßt. Nach einem Anruf in der Jugendherberge, die eher nicht auf Babypilger eingestellt sind, können wir für 42,- € ein DZ über die Touri-Info buchen (ca. dasselbe Preisniveau wie in der Jugendherberge).

Alles super … unser Fazit für die kommenden Nächte: nach Einzelunterkünften suchen, um die nächtlichen Nerven der Eltern zu schonen.

  • Ort: San Sebastián
  • Unterkunft: Bretxa Hospedaje; Telf. 646957745
  • Kosten: 42 € im DZ (Hinweis: Fast identisch mit Jugendherbergspreis! Touri-Info zum Nachfragen liegt vor der Jugendherberge auf dem Jakobsweg!! Beide sehr freundlich, sowohl die Touri-Info als auch der Pensionsbesitzer)

Noch zwei Videoeindrücke vom Küstenpfad …

„Meeresküstenblick“ weiterlesen

Dornröschen bei Rosa

So ganz will ich mit dem Gedanken der Herbergen noch nicht aufgeben. Doch in unserem Reiseführer steht für unser nächstes Ziel in Orio, dass die private Herberge dort in einem Keller ist. Klingt nicht wirklich Familientauglich. Dennoch treibt mich ein inneres Gefühl und wir entscheiden, bei der Herberge nach einem Tip für eine Pension zu fragen. Das stellte sich als Volltreffer raus. Nicht nur, dass der “Keller” eher ein ebenerdiger offener alter Weinkeller ist, der gemütlich umgebaut wurde. Rosa, die “Chefin” entpuppt sich als wahre Fremdenführerin und fürsorgliche Pilgermutti, die uns sofort eine Übernachtung bei Ihrer Schwester im Nachbaranwesen macht. Dort sind zwei Kinderzimmer als Pension umgebaut. Den traumhaften Garten der beiden Gebäude und die Küche der Herberge können wir mit nutzen und haben den Luxus eines eigenen Bades.

Wir entscheiden, zwei Tage zu bleiben und einen kleinen Dornröschenschlaf zu genießen.

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Ein riesiges Dankeschön an Rosa und Ihre Schwester Naranja.

 

 

 

 

 

 

  • Ort: Orio
  • Unterkunft: Herberge San Martín
  • Kosten: Auf Nachfrage gibt es eine Notunterkunft, die familientauglich ist. Kosten (für uns)  2 * Einzelunterkünfte plus 50% Aufschlag